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Ransomware: was ein KMU vor dem Angriff einrichten muss

Ransomware trifft kleine Firmen über Mail und Fernzugriff. Welche drei Einrichtungen den Schaden begrenzen – und was danach noch zählt.

Ransomware verschlüsselt Dateien und verlangt Geld für den Schlüssel. Bei KMU kommt sie selten über einen filmreifen Einbruch. Sie kommt über eine Mail, ein gestohlenes Passwort oder einen Fernzugriff, der noch offen ist, weil «man sonst nicht von zu Hause arbeiten kann».

Was den Schaden begrenzt

Drei Einrichtungen entscheiden, ob Sie am nächsten Tag weiterarbeiten oder das Geschäft stillsteht.

  • Eine Kopie der Daten, die der Angreifer nicht mitverschlüsseln kann. Liegt das Backup im selben Netz und mit demselben Kennwort, wird es mitverschlüsselt.
  • Eine Firewall, die nicht jeder aus dem Internet auf den Server lässt. Offene Fernwartung ohne zweiten Faktor ist eine Einladung.
  • Konten mit zweitem Faktor, vor allem für Mail, Microsoft 365 und Admin-Zugänge. Ein erratenes Passwort allein darf nicht reichen.

Technik ersetzt keine Gewohnheit. Wer jede Mail mit «Rechnung» öffnet, braucht trotzdem den zweiten Faktor und das saubere Backup. Beides zusammen ist der Schutz, nicht ein einzelnes Produkt.

Was wir konkret einsetzen

Am Netz arbeiten wir mit Firewall und Antivirus. Auf den Arbeitsplätzen prüft der Defender Security Scanner, wo ein Gerät schon offen ist, bevor jemand die Lücke ausnutzt. Die Datenkopie ausserhalb des Büros läuft über Synology C2 oder Acronis.

Der Überblick steht auf der Seite IT-Security.

Wenn es schon passiert ist

Zahlen ist keine Strategie. Zuerst das Netz trennen, dann klären, welche Kopie noch sauber ist, dann wieder aufbauen. Nicht den befallenen Server «einfach noch einmal starten» und hoffen. Der Ablauf für den akuten Fall steht unter Notfall.

Wer vorher wissen will, welche Tür bei ihm offen ist, schreibt uns über Kontakt. Eine Stunde Analyse ersetzt oft ein Wochenende Stillstand.

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